politix

Solidarité avec Red Star Paris

Lors du match à domicile contre le club de foot „SV Stegersbach“, les supporteurs du „First Vienna FC 1894“ portèrent haut une banderole avec l`écriture „Solidarité avec Red Star Paris“. Celà se fut en allusion au 5.9.2014, lorsque des supporteurs du „Red Star Paris“, étant en route pour le match à l´extérieur contre „Paris FC“, furent attaqués par des supporteurs fascistes de ce club. Les nazis, armés de casques et de bâtons, attaquèrent à la Porte d´Italie, non loin du stade. Les supporteurs anti-fascistes du „Red Star“, surpris par l´assaut, purent tout de même repousser les aggresseurs. Quatre anti-fascistes bléssés dûrent être traiter à l´hôpital. Cependant, la police arrêta trente-six anti-fascistes. En ce moment, à Vienne, des anti-fascistes aggressés par des nazis se retrouvent également en justice. Le centre autonome „EKH“ fût attaqué le 27.10.2013 par des hooligans d´extrême droite. Les mêmes personnes, qui s´étaient egagées à repousser les fascistes, se trouvent maintenant face à un tribunal, ensemble avec leurs aggresseurs.

Nous demandons la radiation de l´affaire contre les anti-fascistes. Solidarité avec Red Star Paris! Ni oubli, ni pardon.

Beim Heimspiel gegen den SV Stegersbach zeigten Fans des First Vienna FC 1894 ein Spruchband mit der Aufschrift „Solidarité avec Red Star Paris“. Der Grund dafür war, dass am 5.9.2014 Fans von Red Star Paris am Weg zum Auswärtsspiel zu Paris FC von faschistischen Fans dieses Vereins angegriffen wurden. Am Porte d’Italie, unweit des Stadions, griffen die Nazis mit Helmen und Stöcken bewaffnet an. Die antifaschistischen Fans von Red Star konnten den überraschenden Angriff erfolgreich abwehren. Vier verletzte Antifaschist*innen mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei nahm 36 Antifaschist*nnen fest. Auch in Wien stehen zur Zeit Antifaschisten, die von Nazis angegriffen wurden, vor Gericht. Am 27.10.2013 wurde das autonome Zentrum EKH von Nazi-Hooligans angegriffen. Die Menschen, die die Faschisten vertrieben haben, stehen jetzt gemeinsam mit den Angreifern vor Gericht.

Wir fordern die Einstellung der Verfahren gegen Antifaschist*innen. Solidarité avec Red Star Paris! Ni oubli, ni pardon.

Vortrag und Diskussion

„Alte männlich kodierte Werte und Homophobie im Fußball und seinen Fanszenen“

Hitzlsperger hatte sein Coming Out, der DFB hat eine umfassende Broschüre zur Förderung von Coming Outs vorgelegt, LGBT-Fanclubzahlen steigen, auch mehrere Ultragruppen äußern sich mehrfach unterstütztend.
Bröckelt das Fußball-Tabu Homosexualität oder erleben wir nur eine Modernisierung von heterosexueller Maskulinität?

Dembowski zeichnet zunächst nach, wie Fans, Betroffenengruppen, NGO`s und einzelne Akteure in Vereinen und Verbänden sich gegen Homophobie stark machten. Es wird eingeordnet, wie Homophobie als extreme Technik “hegemonialer Männlichkeit” im Fußball funktioniert. Heterosexismus und Homophobie sind einige extreme Ausformungen, wenn es um eine aggressive Formation von „Wir“ und „Die Anderen geht“. Dahinter stehen althergebrachte Muster von Männlichkeit, Überlegenheitsdenken und autoritärem Denken. Während sich das „Wir“ und „Die Anderen“ im Fußball nicht auflösen lässt, kommt es darauf an, Fußball als Freiraum für Jugendkulturen u.a. sozial inklusiv zu füllen. Wie das gehen kann, könnte gemeinsam diskutiert werden.

Gerd Dembowski (*1972), lebt in Berlin und Hannover, ist Sozialwissenschaftler und Mitarbeiter der Kompetenzgruppe Fankulturen und Sport bezogene Soziale Arbeit (KoFaS) am Institut für Sportwissenschaft der Leibniz Universität Hannover. In diesem Rahmen arbeitet er konfliktschlichtend mit Borussia Dortmund, Werder Bremen, 1. FC Köln und Hannover 96. Er ist Mitglied der AG Vielfalt und der AG Fanstudie beim DFB.

Donnerstag, 5. Juni 2014 um 19 Uhr
Ort: W23. Wipplingerstrasse 23 / 1010 Wien (absolut nicht barrierefrei)

(Geographisch-philosophisch gesehen stehen euch dabei zwei Möglichkeiten zur „Anreise“ zu Auswahl: Entweder von der Wipplingerstrasse die Stufen in den Halbstock runter oder vom „Tiefen Graben“ bei der Brücke die Stufen rauf)

Football has no Gender!

Am 20.3 2014 findet in der Tüwi-Baracke eine Diskussions- und Infoveranstaltung zum Thema “Sexismus und Homophobie im Fußball” statt.



Am Podium diskutieren Nikola Staritz von FairPlay/VIDC, Katharina Derndarsky und Cecile Balbous von den Ballerinas und eine Vertreterin von Antifa Döbling über den status quo von Homophobie und Sexismus im Fußball und den Umgang damit, sowie über Gegenstrategien.

Bereits im Oktober 2013 hat es eine spannende Diskussion im Zuge der Ausstellung “Tatort Stadion Wien” zum Thema “Fußballfans gegen Homophobie” gegeben.
Hier der link zum Audio-Mitschnitt.

Weiters wurde im Zuge der europaweiten FARE Aktionswochen 2013 ein Folder zum Thema “Fußball und Homophobie” produziert, der auf der Hohen Warte bei einem Vienna Spiel an die Fans verteilt wurde.





Uns ist es ein Anliegen Sexismus und Homophobie im Fußball zu thematisieren, da wir als Fans nicht nur passiv dem Spiel beiwohnen, sondern eine respektvolle Atmosphäre schaffen wollen in der sich alle wohlfühlen können.
Daher freuen wir uns an der Diskussion teilnehmen zu können und hoffen auf viele verschiedene Inputs und eine gemeinsame Weiterentwicklung von praktischen Gegenstategien.

Do. 20. März 2014 | 19:00 | TÜWI | Sexismus und Homophobie im Fußball

Weitere Infos:
F_in
Fussballfans gegen Homophobie
Tatort Stadion Wien
Fussballerinas
Nikola Staritz

Smash §274! Free Josef!

Am Freitag den 28.2.2014 präsentierten solidarische Fans des First Vienna Football Club 1894 beim Spiel gegen Parndorf zwei Transparente mit der Aufschrift „Free Josef“ und „Smash §274“.


free josef - smash§274

Josef ist ein Antifaschist aus Jena, der seit der Demonstration gegen den Akademikerball am 24.1.2014 in Wien in Untersuchungshaft sitzt. Ihm wird unter anderem Landfriedensbruch (Paragraph §274 StGB) vorgeworfen. Dieser Paragraph ist derart schwammig formuliert, dass einzelnen Personen keine konktrete strafbaren Handlungen nachgewiesen werden müssen und sie trotzdem nach diesem Konstrukt verurteilt werden können.

Wegen diesem Delikt, welches sich nach einem mittelalterlichen Rechtsverständnis anhört, sitzen seit 6.2.2014 auch mehrere Fans des SK Rapid Wien in Untersuchungshaft.

Anhand der aktuellen Fälle wird erneut sichtbar, dass dieser Paragraph oft zur Kriminalisierung unangenehmer Gruppen angewandt wird.


Wir stellen uns entschieden gegen diese staatliche Willkür und die Kriminalisierung von antifaschistischem Protest!
Wir fordern die sofortige Freilassung der Gefangenen und die Einstellung der Verfahren!

Getroffen hat es einen, gemeint sind wir alle!
Freiheit für Josef!

Find Your Place!

Beim letzten Vienna Heimspiel gegen Austria Lustenau zierte das F_in Transparent unseren Fanblock. Dazu würde der folgende kurze Text verfasst und im Stadion aufgehängt, damit die Fans mitbekommen in welchen Kontext das Transparent entstanden ist.

F_in Transparent Hohe Warte
©A.E.

Heute hängt ein grünes Tranpis vorm blau-gelben Fanblock, aber warum?

Es handelt sich dabei um ein Wandertranparent, das vom Netzwerk F_in „Frauen im Fußball“ gestaltet worden ist.

Was ist F_in?
F_in steht für die Verbindung von Frauen und Fußball: dafür, dass Fußball auch Frauensache ist – auf den Rängen, auf den Platz und in der Gesellschaft.
F_in ist ein internationaler Zusammenschluss von weiblichen Fans, Fanprojekt-Mitarbeiterinnen, Wissenschaftlerinnen und Journalistinnen und steht allen interessierten Frauen offen.
Seit fast zehn Jahren veranstaltet F_in u.a. Workshops, bei denen sich Frauen austauschen und Kontakte knüpfen. Im Juni dieses Jahres waren ein paar Frauen vom Vienna Fanblock bei einem Workshop in Dachau mit dabei und das ist auch der Grund warum das Transpi nun auf der Hohen Warte für ein Spiel hängt.

Mehr Infos über F_in findest du hier:
f-in.org

und nicht vergessen:

We are Vienna!

We are the rude girls
And we are mental
And we are mad
We are the loyalst football supporters
The World has ever had!

Danke an F_in und wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!