Football has no Gender!

Am 20.3 2014 findet in der Tüwi-Baracke eine Diskussions- und Infoveranstaltung zum Thema “Sexismus und Homophobie im Fußball” statt.



Am Podium diskutieren Nikola Staritz von FairPlay/VIDC, Katharina Derndarsky und Cecile Balbous von den Ballerinas und eine Vertreterin von Antifa Döbling über den status quo von Homophobie und Sexismus im Fußball und den Umgang damit, sowie über Gegenstrategien.

Bereits im Oktober 2013 hat es eine spannende Diskussion im Zuge der Ausstellung “Tatort Stadion Wien” zum Thema “Fußballfans gegen Homophobie” gegeben.
Hier der link zum Audio-Mitschnitt.

Weiters wurde im Zuge der europaweiten FARE Aktionswochen 2013 ein Folder zum Thema “Fußball und Homophobie” produziert, der auf der Hohen Warte bei einem Vienna Spiel an die Fans verteilt wurde.





Uns ist es ein Anliegen Sexismus und Homophobie im Fußball zu thematisieren, da wir als Fans nicht nur passiv dem Spiel beiwohnen, sondern eine respektvolle Atmosphäre schaffen wollen in der sich alle wohlfühlen können.
Daher freuen wir uns an der Diskussion teilnehmen zu können und hoffen auf viele verschiedene Inputs und eine gemeinsame Weiterentwicklung von praktischen Gegenstategien.

Do. 20. März 2014 | 19:00 | TÜWI | Sexismus und Homophobie im Fußball

Weitere Infos:
F_in
Fussballfans gegen Homophobie
Tatort Stadion Wien
Fussballerinas
Nikola Staritz

Auf geht’s in die Frühjahrssaison!

vienna frauen 2013
©A.E.

Nach der Kampfmannschaft der Männer und den Amas, starten am Samstag auch die Frauen des First Vienna FC in die Rückrunde. Die Vienna gastiert um 14:00 bei Altera Porta und kann mit einem Sieg wieder einen Schritt aus dem Tabellenniemandsland Richtung oben machen. Das Spiel findet am Staw-Platz im Wiener Prater statt, knappe 15 Minuten entfernt vom Praterstern.

Mit 3 Siegen, 3 Unentschieden und 3 Niederlagen verlief die Hinrunde sehr ausgeglichen. Nach einem eher schwachen Start in der neuen, doch um einiges stärkeren Liga konnten sich die Vienna Frauen schon bald konsolidieren und stehen seit der vierten Runde durchgehend auf Rang sechs. Bei den Sportklub-Frauen, die bis dato in der Saison nur einen anderen Gegentreffer erhielten erreichte die Vienna ein äußerst respektables 2:2 (ab min. 6:10) . Bemerkenswert ist auch, dass unser Team nach dem die Liga dominierenden WSK die zweitwenigsten Gegentore erhalten hat. Dies liegt neben der guten Torfrau Aylin Ataman auch an der taktischen Stärke der Vienna, die als Team sehr kompakt und diszipliniert auftritt.

Unterstützen wir unsere Vienna auch im Frühjahr, damit wir gleich in der ersten Saison in der Wienerliga im oberen Tabellendrittel landen und vielleicht sogar die Rückrunde so wie letztes Jahr dominieren können!

Hey Ho, Let’s Go!

P.S. Fast direkt neben dem Austragungsort befindet sich der älteste noch in seiner Urform erhaltene Fußballplatz Österreichs, der WAC-Platz. Wir werden nach dem Spiel die Gelegenheit nutzen, um einen Blick auf die inzwischen überwachsenen Tribünen zu werfen.

Smash §274! Free Josef!

Am Freitag den 28.2.2014 präsentierten solidarische Fans des First Vienna Football Club 1894 beim Spiel gegen Parndorf zwei Transparente mit der Aufschrift „Free Josef“ und „Smash §274“.


free josef - smash§274

Josef ist ein Antifaschist aus Jena, der seit der Demonstration gegen den Akademikerball am 24.1.2014 in Wien in Untersuchungshaft sitzt. Ihm wird unter anderem Landfriedensbruch (Paragraph §274 StGB) vorgeworfen. Dieser Paragraph ist derart schwammig formuliert, dass einzelnen Personen keine konktrete strafbaren Handlungen nachgewiesen werden müssen und sie trotzdem nach diesem Konstrukt verurteilt werden können.

Wegen diesem Delikt, welches sich nach einem mittelalterlichen Rechtsverständnis anhört, sitzen seit 6.2.2014 auch mehrere Fans des SK Rapid Wien in Untersuchungshaft.

Anhand der aktuellen Fälle wird erneut sichtbar, dass dieser Paragraph oft zur Kriminalisierung unangenehmer Gruppen angewandt wird.


Wir stellen uns entschieden gegen diese staatliche Willkür und die Kriminalisierung von antifaschistischem Protest!
Wir fordern die sofortige Freilassung der Gefangenen und die Einstellung der Verfahren!

Getroffen hat es einen, gemeint sind wir alle!
Freiheit für Josef!

Find Your Place!

Beim letzten Vienna Heimspiel gegen Austria Lustenau zierte das F_in Transparent unseren Fanblock. Dazu würde der folgende kurze Text verfasst und im Stadion aufgehängt, damit die Fans mitbekommen in welchen Kontext das Transparent entstanden ist.

F_in Transparent Hohe Warte
©A.E.

Heute hängt ein grünes Tranpis vorm blau-gelben Fanblock, aber warum?

Es handelt sich dabei um ein Wandertranparent, das vom Netzwerk F_in „Frauen im Fußball“ gestaltet worden ist.

Was ist F_in?
F_in steht für die Verbindung von Frauen und Fußball: dafür, dass Fußball auch Frauensache ist – auf den Rängen, auf den Platz und in der Gesellschaft.
F_in ist ein internationaler Zusammenschluss von weiblichen Fans, Fanprojekt-Mitarbeiterinnen, Wissenschaftlerinnen und Journalistinnen und steht allen interessierten Frauen offen.
Seit fast zehn Jahren veranstaltet F_in u.a. Workshops, bei denen sich Frauen austauschen und Kontakte knüpfen. Im Juni dieses Jahres waren ein paar Frauen vom Vienna Fanblock bei einem Workshop in Dachau mit dabei und das ist auch der Grund warum das Transpi nun auf der Hohen Warte für ein Spiel hängt.

Mehr Infos über F_in findest du hier:
f-in.org

und nicht vergessen:

We are Vienna!

We are the rude girls
And we are mental
And we are mad
We are the loyalst football supporters
The World has ever had!

Danke an F_in und wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen!

Solidarität mit den Ultras Braunschweig 01 – Kein Fußball für Faschisten!

Wie auch andere Fangruppen unterstützen wir die Aktion der FHT bezüglich der unfassbaren Vorgänge in Braunschweig. Unsere Solidarität gilt UB01 und allen aktiven AntirassistInnen in der Braunschweiger Fanszene.

Vor dem Hintergrund der Angriffe von gewaltbereiten, rechtsextremen Hooligans (Fette Schweine, Alte Kameraden) aus den Reihen der Anhänger von Eintracht Braunschweig auf die antirassistische/antifaschistische Gruppierung Ultras Braunschweig 01 (UB01), am 20. September 2013, beim Spiel von Eintracht Braunschweig gegen Mönchengladbach, und den darauffolgenden Reaktionen des Vereins Eintracht Braunschweig bleiben nur folgende Worte übrig: Fassungslosigkeit und Enttäuschung.

Fassungslosigkeit gilt vor allem der Reaktionen des Vereins Eintracht Braunschweig: das ausgesprochene Stadionverbot gegenüber der angegriffenen Fangruppierung UB01 unter der Überschrift “Null Toleranz bei Gewalt, Rassismus und Rechtsextremismus” kehrt die Opfer-Täter-Rolle um und stigmatisiert die von Rechtsextremisten Angegriffenen zu den eigentlichen Tätern. Diese Reaktion, die zugleich auch Resignation vor Intoleranz und Rassismus im Stadion ist, kann als Angriff auf die Werte aller friedlichen und toleranten Fußballfans gewertet werden.

Fassungslosigkeit gilt außerdem der Tatsache, dass die rechtsextremen Übergriffe im selbigen Artikel – im Gegensatz zu einer kurzen Stellungnahme im Spiegel-Online vom 26.09.2013 – keinerlei Erwähnung finden und das eigentliche Problem, Neonazis auf den Tribünen, damit geleugnet wird.

Enttäuschung herrscht vor allem über die Tatsache, dass Rechtsextremismus im Fußball wieder salonfähig gemacht wird. Durch Stadionverbote gegenüber antidiskriminierenden Fangruppen, sowie der Ignoranz rechtsextremer Aktivitäten im eigenen Stadion ebnen Funktionäre, wie im Falle von Eintracht Braunschweig, ewiggestrigen Hetzern und Neonazis einen Weg um ihre menschenverachtende Ideologie in die Mitte der Gesellschaft zu tragen!

Im Falle von Eintracht Braunschweig steigt die Enttäuschung um ein Vielfaches, da begrüßenswerte Stadionverbote gegenüber führenden Neonazis und NPD-Kadern, wie Holger Apfel, zu scheinbar hohlen PR-Aktionen verkommen und die Glaubwürdigkeit des Vereins im Kampf gegen Diskriminierung im Fußball massiv untergraben wird.

Mit anderen Worten: Wer den Rechtsextremen nicht immer und überall aktiv entgegentritt, geeignete Maßnahmen ergreift um ihre Verbreitung von Hass und Ideologie zu stoppen, macht sich mitschuldig!

In diesem Sinne fordern wir die Rehabilitierung der Fangruppierung Ultras Braunschweig 01 sowie eine öffentliche Entschuldigung gegenüber dieser. Des Weiteren hat ein Ausschluss gegen alle bekannten rechtsextremen Agitatoren im Umfeld des Vereins Eintracht Braunschweig sowie diskriminierend auftretender Fangruppierungen zu erfolgen! Gegen weitere rechtsextreme Störaktionen gilt es unverzüglich Aktionen zu setzen und eine langfristige, nachhaltige Antidisikriminierungsarbeit zu ermöglichen, um die Glaubwürdigkeit von Eintracht Braunschweig zu wahren.

Mit solidarischen, antifaschistischen Grüßen aus Österreich:

antifa döbling

Mehr Infos auf der Seite von UB01
Ultras Curva Nord auf Facebook.